Archiv für Februar 2010

Info zu Gesprächen mit der Stadt EF

Seit dem 18. Februar stehen wir in Verhandlungen mit der Stadt Erfurt für ein neues selbstverwaltetes Zentrum in Erfurt. In dem ersten Gespräch wurde vereinbart, bis zu einem Ergebnis keine Öffentlichkeitsarbeit zu deren Inhalt zu betreiben. Sobald es Ergebnisse gibt, werdet ihr es erfahren.

Gerichtsverhandlung wegen Naziüberfall auf Krämerbrücke 2008

Am Mittwoch, den 03.03.2010, findet im Amtgericht Erfurt (Rudolfstraße 46, Sitzungssaal 17), ab 09:00 Uhr eine Verhandlung zum Vorwurf des Landfriedensbruchs gegen einen der Haupttäter bei dem Überfall von Nazis auf Punks 2008 an der Krämerbrücke in Erfurt statt. Damals waren die Teilnehmenden einer Party im Anschluss an die alljährliche Schlauchboottour auf der Gera von Nazis überfallen worden. Da auch Betroffene des Überfalles als Zeug_innen geladen sind, bitten wir, diese durch Anwesenheit zu unterstützen. Der Prozess ist öffentlich. Kommt also vorbei und zeigt euch solidarisch!

PM zu anstehenden Gesprächen mit der Stadt EF

Nach der Besetzung eines Gebäudes am Nordpark in Erfurt am 1.1.2010 durch die Kampagne „Hände hoch, Haus her“ signalisierte der Erfurter Oberbürgermeister Bausewein in der Presse Gesprächsbereitschaft. Für Donnerstag, den 18.2., ist nun ein erstes Treffen zwischen Vertreter_innen der Kampagne und Bürgermeisterin Tamara Thierbach geplant. Die Vertreter_innen der Kampagne „Hände hoch, Haus her“ werden bei diesem Gespräch ihrer Forderung nach einem selbstverwalteten sozial-politisch-kulturellen Zentrum Nachdruck verleihen.
„Nach den Gesprächen mit der Stadt im Vorfeld der Räumung des ehemaligen Topf & Söhne- Geländes kam es in der öffentlichen Wahrnehmung zu Mißverständnisssen über die Ursachen des Scheiterns der Gespräche.“, so Luise Käfer, Sprecherin der Besetzer_innengruppe. Der Wunsch der Besetzer_innen, aus diesem Grund neutrale Personen als Begleitung zu dem Gespräch mitzunehmen wurde von Seiten der Stadt jedoch ohne Begründung abgelehnt. Eine der vorgeschlagenen Personen ist Dirk Teschner vom Klub 500. Er äußerte sein Unverständnis über die Ablehnung: „Warum bei einem geplanten Treffen zwischen der Bürgermeisterin Frau Thierbach und Vertretern des Hausprojektes ‚Topf und Söhne‘ über geeignete Objekte kein weiterer Vertreter der Freien Szene als neutraler Vermittler anwesend sein darf ist nicht nachvollziehbar. Ich hoffe, dass das in Zukunft ermöglicht wird.“